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Was versteht man unter Piezoelektrizität?

Piezoelektrizität bezeichnet die Eigenschaft einiger Kristalle, sich bei mechanischer Verformung an den Grenzflächen elektrisch aufzuladen. Durch mechanischen Druck wird ein elektrisches Dipolmoment erzeugt. Voraussetzung für diese Eigenschaft sind eine oder mehrere polare Achsen bei Abwesenheit eines Symmetriezentrums. Umgekehrt kann in solchen Kristallen bei Anlegen einer elektrischen Spannung eine Verkürzung- oder Verlängerung erreicht werden. Beispiele für technisch bedeutende piezoelektrische Kristalle sind der Quarz (z.B. in der Quarzuhr) oder der Turmalin.