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Aquamarin aus Namibia

Das blaue Wunder vom Erongo
Die hier angebotenen Aquamarine stammen vom Hohensteinmassiv, einer granitischen Felsformation in der Bergregion Erongo. Die Hohenstein Formation liegt im Südwesten des Erongo Gebirges und erstreckt sich bis zu einer Höhe von 2319 m über dem Meeresspiegel. Das Hohenstein Massiv wird durch eine bewaldete Schlucht, den ‚Boulder Forest’, geteilt. Hier graben an den Felswänden sogenannte ‚small miner’ - Bergleute, die auf eigene Faust oder in kleinen Gruppen nach Edelsteinmineralien suchen. Weiter westlich vom Hohenstein liegt die bis zu einer Höhe von 1784 m ragende Spitzkoppe. Diese wird aufgrund ihrer durch Winderosion freigelegten markanten Umrisse gelegentlich auch als das „Matterhorn Namibias“ tituliert und wird auf ein Alter von etwa 100 Millionen Jahre geschätzt.Seit den letzten Jahren kommen aus den Pegmatitdrusen bzw. Miarolen (kleine Hohlräume im Granitfelsen) des Erongo-Gebirges faszinierende Funde mit wasserklaren, himmelblauen Aquamarinen, die häufig in der typischen Paragenese mit Turmalin (Var. Schörl), Quarz und Albit anzutreffen sind. Daneben haben jedoch auch spektakuläre Funde mit smaragdgrünen Fluoriten in Paragenese mit Schörl, Rauchquarze und Topase Aufsehen in der Sammlerwelt erregt. Namibia ist einer der bedeutendsten Bergbaustaaten der Welt – neben Zink, Kupfer und Blei werden auch Diamanten, Uran und Gold gefördert und exportiert. Mit einem Anteil von nahezu 30% am BIP macht der Bergbau einen bedeutenden Wirtschaftszweig des Landes aus. Neben den großen Bergbaubetrieben existieren in Namibia auch zahlreiche private Klein- und Kleinstbetriebe, die Edelsteine und Halbedelsteine wie Achat, Aquamarin, Beryll, Dioptas, Rosenquarz und Turmalin fördern. Der Aquamarin (lat. aqua marina = „Meerwasser“) ist die als Schmuck- und Sammlermineral geschätzte hellblaue Varietät des Berylls. Das Aluminium-Beryllium-Silicat war bereits bei Römern und Griechen seit etwa dem 3. Jahrhundert v. Chr. bekannt. Die hellblaue Farbe des Aquamarins ist auf Spuren von zwei- und dreiwertigem Eisen zurückzuführen.