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Smithsonit aus Tsumeb

Namibias Schatztruhe - die Tsumeb Mine
Die weltberühmte Tsumeb Mine in Namibia hat in der Vergangenheit wohl unzählige der erstaunlichsten Mineralstufen geliefert. Mehr als 205 unterschiedliche Mineralien dieser Mine wurden bislang nachgewiesen, von denen für 40 eine Erstbeschreibung von dieser Lokalität erfolgte. Bei den meisten Mineralien handelt es sich dabei um Sekundärmineralien der Oxidationszone dieser Lagerstätten mit sulfidischen und arsenhaltigen Mineralien. Der Erzabbau war vor allem auf Blei, Kupfer und Zink gerichtet, daneben wurden jedoch auch Silber, Cadmium, Germanium und einige andere Metalle gewonnen. Vor etwa acht Jahren wurde der Minenbetrieb aufgrund der Unrentabilität bzw. der Weltmarktpreise für Metalle eingestellt. Smithsonit bildet sich vor allem als ein Verwitterungsprodukt anderer Zinkmineralien wie z.B. Sphalerit – unter der Voraussetzung eines trockenen Klimas. Häufig wird der Smithsonit aus Tsumeb in traubig-nierigen Aggregaten vorgefunden. Etwas seltener sind charakteristische rhomboedrische Kristalle, die bisweilen etwas gekrümmte Kristallflächen aufweisen können. Die hier angebotenen, meist kristallinen Stufen weisen eine leicht rosarote Farbe auf, die durch Spuren von Kobalt im Wachstumsprozess verursacht wird.
Literaturhinweise
Cook, R. B. (2000): Connoisseur's choice: Smithsonite, Tsumeb, Namibia. Rocks & Minerals
75(3), S.176-179.