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Topas aus Pakistan

Sherryfarbene Topaskristalle aus Katlang
Etwa 60 km entfernt von Peschawar liegt der Ort Katlang, in dessen Zentrum der „Ghundao Hill“ liegt, einem Hügel von etwa 85 m Höhe. Die Topas-Stufen werden dort in den Hohlräumen des tektonisch eng gefalteten Ghundao Hills in den Rissen gefunden, in denen sich Calcit-Quarz-Adern gebildet haben. Die Matrix, auf der die Topase meist nur recht locker aufgewachsen sind, besteht daher aus einem Kalkdolomitgestein, in das meist ein dunkelgelber Lehm und teilweise Limonit eingesprengt ist.

Hohe Farbstabilität der Katlang-Topase
Topase sind meist von Natur aus farblos. Die als Edelsteine begehrten Topase zeigen eine durch Spuren von Chrom und anderen Spurenelementen auftretende Färbung, die von gelb, gelborange, gelbbraun, rötlichbraun bis rosa oder rosenrot changieren kann. Doch auch Bestrahlung und/oder Erhitzen kann aus farblosen Topasen z.B. die begehrten stahlblauen „Swiss Blue“ Edelstein-Topase erzeugen. Die hier angebotenen Katlang-Topase sind natürlich nicht bestrahlt und weisen eine gute Farbstabilität aus, die bei Topasen anderer pakistanischer Vorkommen insbesondere unter Lichteinstrahlung nicht gewährleistet ist.

Literaturhinweise
Moore, T.P. (2005): Pakistan: Minerals, Mountains & Majesty (book review). Mineralogical Record 36(2), S.225-226. Weerth, A. (1997): Karakorum-Himalaya: Aktuelle Situation der Topas-Fundstellen im Karakorum. 54-61. In: extraLapis No. 5: Topas. Weise Verlag, München.